Vereinsmeisterschafen der SchülerInnen 2009
In großer Zahl, aber lange noch nicht komplett, traten unsere Schülerinnen und Schüler zu den Vereinsmeisterschaften an (s. dazu den Bericht von Michael Maus). Viele von unseren Kleinsten machten ihren ersten Dreikampf überhaupt, weil sie noch lange keine „Schüler" sein werden. Wenig beeinflusst von der Nässe, brachten einige sogar Bestleistungen zu Stande, so dass in das familienfreundliche Rahmenprogramm, das Thorsten Weidemann und Michael Maus organisiert hatten, ein echter Wettkampf eingebettet war.
Bei den ganz Kleinen durften am Ende alle nebeneinander auf das Siegerpodest und ihren verdienten Applaus entgegennehmen. Als die jüngsten Vereinsmeister wurden anschließend Amelie Betrams und Laurens Creutz als Sieger bei den 6-jährigen geehrt. Laurens legte mit 9,7 Sekunden über 50m eine beachtliche Zeit für einen 6-jährigen auf die Bahn.
In der Klasse w7 gewann Maren van den Eykel, bei den gleichaltrigen Jungen Paul Karges.
Bei den Mädchen der Klasse w8 siegte Lina Kavermann, wobei sie mit 15 Metern eine stolze Wurfweite schaffte. Bei den Jungen des gleichen Alters traten gleich 9 Jungen an, die sich einen eindrucksvollen Wettkampf lieferten. Am Ende siegte mit Frederic Heitzer ein Athlet, der in Wettkämpfen bislang kaum angetreten ist. Er erzielte eine beeindruckende 50m-Zeit von 8,9 Sekunden.
Mit Nisrine Benjdila wurde in der Klasse w9 eine unserer jüngsten Nachwuchshoffnungen Vereinsmeisterin. Ihre Wurfleistung von 21 Metern lässt sich in ihrer Altersklasse überall sehen. Bei den Jungen spielte sich wie in der Klasse der ein Jahr älteren ein spannender Wettkampf ab, den am Ende Keanu Matthies knapp vor Nils Schidlowski gewann. Hier ist - ähnlich wie bei den Jungen der m8 - die Leistungsdichte so groß, dass diese Altersgruppe als Mannschaft im Kreis Aachen derzeit kaum zu schlagen ist.
Aus dem Jahrgang 1999 waren ausschließlich Jungen am Start. Dafür teilten sich Stefan Kreuer und Jonas Smaglinski sportlich-fair Sieg und Titel in der Klasse m10.
In der Altersklasse des Jahrgangs 1998 standen am Ende mit Inga Reul und Florian Saur zwei Kinder oben auf dem Podest, die der Alemannia auch bei anderen Wettkämpfen häufig Podestplätze sichern. Felix Keller lieferte dabei als Zweiter der Klasse m11 einen überzeugenden Wurfwettkampf ab und warf 35 Meter weit.
Die Klasse des Jahrgangs 1997 war wieder zahlreich angetreten. Sechs Mädchen und drei Jungen kämpften hier um den Titel. Schließlich gab es aber kaum Überraschungen, die Kinder bestätigten im Wesentlichen ihre bisherigen Wettkampf- und Trainingsleistungen. Magdalena Nellessen siegte bei den Mädchen, Lukas Bentz bei den Jungen. Als Vizemeister lief Wilson Leister mit 10,6sec die Tagesbestzeit über 75m, Karoline Stoschek bestätigte ihr Wurftalent und warf bemerkenswerte 35 Meter weit.
In der Klasse w13 gab es den souveränsten Sieg des Tages: Franziska Gärtner wurde Vereinsmeisterin 2009 - niemand traute sich an diesem Nachmittag, gegen sie anzutreten.
Herzlichen Glückwunsch allen unseren neuen Vereinsmeistern, allen zweiten, allen dritten, allen... , einfach allen Kinder, die sich an diesem verregneten Sommernachmittag ins Stadion begeben haben. Habt weiter Freude an unserem Sport und zeigt uns im kommenden Jahr, welche Fortschritte ihr gemacht habt.
Kinder, Kinder - Ihr habt's drauf
„Kinder, Kinder - Ihr habt's drauf!" Einen Satz, aufgeschnappt am Rande der Vereinsmeisterschaften der Leichtathleten der Aachener Alemannen, ließen sich die Veranstalter natürlich gerne auf der Zunge zergehen.
Lohn für viele Mühen und ein Anerkenntnis, gute sportliche Arbeit abgeliefert zu haben. 80 Kinder der Jahrgänge 1996 bis 2004 maßen sich im Dreikampf „Laufen, Werfen, Weitsprung"; manch Älterer fühlte sich an die Bundesjugendspiele von einst erinnert.
Aber eben diesen Spass, so wie ihn die Eltern empfanden, hatten die Kids auch. „Teilweise haben wir sehr gute Leistungen notieren dürfen", so Organisator Thorsten Weidemann sehr zufrieden. Vor diesem Hintergrund steckte man auch weg, dass man irgendwann mit typischem „Öcher Wetter" beglückt wurde. Es fing an zu plästern und das ganz heftig. Während die Kinder den „Rään" gelassen wegsteckten, haderte nur der eine oder andere Elternteil mit dem Wetter. Auf die Leistungen hatte die Dusche jedoch keinen (negativen) Einfluß. Wie beispielsweise beim 2004er Jahrgang zu sehen war, der sich bei seinem ersten Wettkampf enorm „reinhängte". Für die „2005er" hatte man ebenfalls aktive Spiele angeboten und eine Hüpfburg aufgestellt.
Obwohl der geplante Ballonstart buchstäblich ins Wasser viel, ließen es sich die Jungs der Gefa-Flug GmbH nicht nehmen, mit Ballon, Korb und „viel heißer Luft" ins Waldstadion zu kommen. Danke dafür.
Wie sehr die Veranstaltung Anklang fand, ließ sich auch daran fest machen, dass viele der Eltern oder Großeltern auch noch zur dritten Halbzeit der Spiele keine Konditionsschwierigkeiten zeigten und bei Genuß von Kaffee und Kuchen oder Gegrilltem im Waldstadion olympiareife Leistungen aufkommen ließen. (mm).





