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Lauftreff-Berichte 2010

Monschau Marathon - Staffellauf

 

 

Auch in diesem Jahr haben wir wieder mit vier Staffeln - drei Mixed- und eine Männerstaffel - teilgenommen.

 

Am Sonntagmorgen um 01:25 Uhr rauschte der Regen vom Himmel. Um 03:57 war es nicht anders. Und um 05:00 Uhr, als der Wecker klingelte, regnete es immer noch stark. Was haben wir uns da bloß angetan? Beim Treffen um 06.30 Uhr am Waldstadion sah das Wetter noch genau so aus. Aber alle (!) waren da und los ging die Fahrt in die Eifel. Brigitte und Niklas trauerten den Temperaturen auf Korsika nach, denn die Beiden waren erst am Samstag zurück gekehrt.

 

Die Startunterlagen wurden abgeholt, und die Startläufer begaben sich zum Start. Der Regen hatte etwas nachgelassen. Die restliche Mannschaft sprang noch vor dem Start in die Fahrzeuge und fuhr zum ersten Staffelwechselpunkt nach Widdau. Da wir rechtzeitg aufgebrochen waren, kamen wir dort ohne Stress an, denn die Umgehungsstraße bei Monschau war noch nicht gesperrt.

 

Bewaffnet mit Regenkleidung, Schirmen und Kameras gingen wir zur Staffelwechselzone. Dort bipperten wir uns bei 12 Grad Celsius warm. Als Erstem konnten wir Josef aus der Männerstaffel zujubeln, der sich mit großen Schritten „seinem Ziel" näherte. Wenige Minuten später kamen Dorle und Branka im Tandem an, kurz danach gefolgt von Gisela.

 

Kaum liefen wir auf dem zweiten Streckenabschnitt, oh Wunder, da hörte der Regen auf. Dafür wurden die Eifelberge länger und steiler. Dieser Streckenabschnitt wurde von Peter, Jürgen, Ulli und Elfi aber problemlos bewältigt - und die Hälfte war schon geschafft!

 

 

Unter großem Hallo wurde die dritte Gruppe - Dieter, Brigitte, Walter und Hubert - auf die Reise geschickt und schnell fuhren wir nach Kaltherherberg zum letzten Staffelwechselpunkt unterhalb des Eifeldoms. Nervosität lag in der Luft, wie wird unsere Staffel abschneiden? Letztendlich war es zwar nicht wichtig, aber man kann sich der Wettkampfatmosphäre doch nicht entziehen.

 

Unser "Benjamin" Niklas übernahm mit 12 Jahren den "Staffelstab" von seiner Mutter und machte sich auf den Weg zum Ziel nach Konzen. Er teilte sich das Rennen gut ein und sicherte seinem Team unter unseren Mixedstaffeln den ersten Platz. Tolle Leistung!! Auch die anderen drei Zieleinläufer - Albert, Michael und Birgit - kamen in jeweils guten Zeiten ins Ziel. Gratulation!

 

Bei Blasmusik stärkten wir uns und besprachen den Lauf. Nach dem Duschen fuhren wir in ein typisches Eifler Restaurant und ließen dort bei einem gut bürgerlichen und reichlichen Essen den Tag ausklingen. Alle waren sehr zufrieden und freuen sich schon auf Monschau 2011.

 

Jürgen Burmester

Osterlauf in Eupen

 

Osterlauf in Eupen 2010

 

 

Bei angenehmem Laufwetter machten sich neun Mitglieder des Lauftreffs frohen Mutes auf den Weg nach Eupen. Für Einige war es die Premiere auf der 15,7 km langen Strecke. Auch Schilderungen der Erfahrenen über das "anspruchsvolle" Streckenprofil schreckten sie nicht ab.

 

Pünktlich zum Start lugte die Sonne hinter den Wolken hervor und bescherte uns frühlingshaftes Wetter. Die Stimmung und Motivation stiegen an.

 

Der Start über die kurze Strecke (6,3 km) und der langen Strecke erfolgte zeitgleich auf dem Höhenrücken, auf dem das Stadion in Eupen liegt. Es herrschte etwas Gedränge, aber das gab sich schnell, ging es doch gleich stetig bergan. Für die Landschaft hatte man keine Augen, denn der Puls ging nach oben.

 

Bald teilte sich der Läuferstrom, die "Langtreter" waren unter sich und das Läuferfeld zog sich weiter auseinander. Abwechselnd ging es bergauf und bergab. Bald kam die Wesertalsperre ins Blickfeld und die Staumauer wurde überquert. Und wieder ging es über Hügel und durch Täler. Wer wollte, konnte herrliche Fernsichten genießen.

Die ersten Fabrikanlagen an der Weser in Eupen wurden erreicht und bald auch die ersten Häuser. Jetzt wurde es richtig heftig: Zwei extrem steile Anstiege forderten uns sehr (Einige stellten dort das Laufen ein und gingen). Oben angekommen lag das Stadion unmittelbar vor uns, nur noch 500 m bis zum Ziel. Die vielen Zuschauer spendeten ordentlich Beifall und das Zielbanner war sichtbar. Die letzten Reserven wurden mobilisiert. Hurra, man hatte die Ziellinie alsbald überquert und freute sich über die erreichte Zeit.

 

Auch bei den "Kurzstrecklern" wurde die Strecke gemeinsam bewältigt. Im Zehntelsekundentakt liefen Walter, Branka und Dorle über die Ziellinie.

 

Die Laufstrecke war gut ausgeschildert und es gab ausreichend Verpflegungsstellen - das ist nicht immer so.

 

Mit den erreichten Platzierungen sind wir alle sehr zufrieden.

 

Nach dem Duschen gingen wir in Eupen lecker essen und ließen den erlebnisreichen Tag gutgelaunt ausklingen.

 

 

Jürgen Burmester

Sommer-Radtour 05.06.2010

 

Sommer-Radtour 05.06.2010

 

Bei herrlichem Sommerwetter trafen wir uns am Eingang zum Westpark in Aachen. Besonders haben wir uns gefreut, dass unser langjähriger Lauftrefffreund Harald Apel mit von der Partie war. Ein guter Geist hatte für diesen Tag die Betreuung seiner kranken Frau übernommen.

 

Ein kurzer Check der Fahrräder, ob alles verkehrssicher ist, und schon fuhren wir auf ruhigen Wegen Richtung Seffent.

 

 

Bald wurde die Niederländische Grenze passiert. Als Aachener wussten wir natürlich, dass die Niederlande nicht nur flach sind. Über Hügel und durch Täler radelten wir munter Richtung "armer Ritter". Plötzlich stand, oder besser gesagt, saß er vor uns auf seinem Pferd in voller Montur und wollte zum Turnier. Wir waren froh, dass wir nur unsere Fahrradbekleidung anhatten und nicht "in seiner Rüstung" steckten.

 

 

Durch schattige Wege an der malerischen Geul entlang, näherten wir uns dem lebhaften Touristenstädtchen Valkenburg. Dank zahlreicher Gastronomiebetriebe fanden wir schnell ein schattiges Plätzchen und konnten uns erfrischen und stärken. Mit großem Hallo wurden Jürgen und Dorle begrüßt, die erst jetzt zu uns stoßen konnten.

 

 

Gemeinsam machten wir unter sachkundiger Führung von Georg einen Stadtrundgang. Die Drahtesel wurden wieder gesattelt und die Rückreise begann. Vorbei an schönen Schlössern und Gutshöfen ging es nach Wijlre und weiter nach Eys. Unterwegs wurden wir von hunderten Rennradfahrern überholt. Es fand ein "Volksfahren" mit über 24.000 Teilnehmern quer durch Süd-Limburg über verschiedenste Distanzen (bis zu 250 km) statt. Wir ließen uns aber von deren Geschwindigkeiten nicht beeinflussen.

 

In Eys fuhren Dorle und Jürgen ab. Leider mussten sie den Eyserbosschen hinauf - heftig, heftig dieser Berg. Aber nicht nur sie schoben ihre Räder, sondern auch mancher Rennradfahrer.

 

Immer in Sichtweite der Südlimburgischen Dampfeisenbahn (De Miljoenenlijn) erreichten wir Bochholtz. In einem tollen Restaurant stärkten wir uns mit phantastischen Eisbechern für die letzten Kilometer.

 

Ohne Unfälle und Pannen erreichten wir am Abend wieder den Westpark. Alle waren der einhelligen Meinung: eine tolle Tour!

 

Ganz herzlichen Dank an den Streckenabradler Georg und den Mitplaner Herbert.

 

Jürgen Burmester

 

Sommerlauf in Herzogenrath

 

 

Sommerlauf in Herzogenrath

 

19.06.2010

 

 

Im Vorfeld gab es lange Diskussionen, ob wir den Halbmarathon laufen, oder ob es nicht sinnvoller ist den 10 km Volkslauf zu bestreiten.

 

Da vorher sommerliche Temperaturen herrschten, entschieden wir uns am Wettkampftag für die kürzere Strecke. Das war gut so, auch wenn es an diesem Tag angenehm kühl war.

 

 

 

Unsere Läufergruppe hatte "Zuwachs" bekommen. Susanne, unsere Mitläuferin, die noch nicht so lange dabei war, nahm ihren ersten Volkslauf "unter die Füße".

 

Verstärkt wurden wir durch einige Ehemänner, die uns anfeuerten und tolle Fotos machten.

 

Der Startschuss fiel und los ging es in das landschaftlich sehr schöne Broichtal. Die Strecke war flach, teilweise schattig und musste zweimal durchlaufen werden. Wir liefen in "Grüppchen" und so wurde für jeden das richtige Tempo gefunden und gelaufen.

 

 

Da die Meisten von uns eher zu den "Oldies" gehörten, konnten wir uns anschließend auch noch über gute Platzierungen in den Altersklassen freuen. Susanne "trabte" leichtfüßig mit ihrem "Couch" Sabine ins Ziel und war mit ihrer Leistung sehr zufrieden.

 

Nach Dusche, Laktattest, und anderen "Tests" fuhren wir noch in das Wurmtal und ließen den schönen Nachmittag mit alkoholfreiem Weizenbier und leckerem Essen ausklingen.

 

 

 

Jürgen Burmester