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ATG-Winterlauf 2011

 

oder

Volkslaufcharakter, Platz 4 bis 223 wurde belegt

oder

Starke Mannschaft war am Start

 

Mit einem großen Aufgebot war der Lauftreff zum 49. Winterlauf angetreten. Noch nie "schickte" der Lauftreff so viele Teilnehmer auf die Strecke. Unsere Läufermannschaft setzte sich aus Erfahrenen aber auch aus einer ganzen Anzahl von "Frischlingen" zusammen. Obwohl einige leider wegen Verletzungen oder Erkrankung nicht teilnehmen konnten, traten 19 Teilnehmer an.

In unserem Lauftreff legen wir naturgemäß nicht 18,4 km, sondern nur wesentlich kürzere Strecken zurück. Deshalb haben wir Wochen vorher damit begonnen, längere Läufe durchzuführen, damit wir den Winterlauf gut überstehen. Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen. Beim Training hatten wir schon viel Vorfreude. Aber auch die Gelegenheit, viele Fragen zu beantworten und Ängste vor der langen Strecke abzubauen. Wir haben versprochen, unsere "Neuen" nicht allein laufen zu lassen, sondern vereinbart, jeder wird von einem Coach begleitet, der auf das Tempo und das Wohlbefinden achtet. Denn jeder sollte ohne Beschwerden ins Ziel kommen und nicht tagelang kaputt auf dem Sofa liegen und sagen: Bloß nicht wieder!!!!

Elfi, unser guter Geist im Hintergrund, hatte die Anmeldungen übernommen und auch die notwendigen Ummeldungen bei der Startnummernausgabe am Samstag durchgeführt. Als "unser Nummerngirl" verteilte sie die Startnummern am Sonntagmorgen an eine freudig gespannte Läuferschar.

Und schon stiegen wir in den Doppeldeckerbus und wurden in die Voreifel gefahren. Schnell entstand ein Kontakt zu den Mitfahrern und man tauschte sich aus. Die Landschaft aus der "oberen Etage" im Bus vermittelte eine völlig neue Übersicht über die nähere Umgebung.

Im Vichtbachtal angekommen, nahm die Spannung zu. Man reihte sich in die langen Schlangen vor den Örtlichkeiten ein, trank einen Tee, aß eine Banane, redete, fragte.......! Die überschüssige Kleidung wurde in die Tasche gepackt und ein passendes Transportfahrzeug gesucht.

Bei ruhigem Vorwinterwetter lief man sich warm und ging dann mit seiner Gruppe zum Start in die passende Zeitzone. Es wurde immer enger, Umfallen konnte man nicht.

Pünktlich knallte der Startschuss und los ging es. Nur nicht zu schnell anlaufen war die erste Devise. Der Breinigerberg wurde erklommen, Beifall brandete auf. Von da ging es bergab (nicht mit uns, sondern mit dem Geländeprofil). In der Ferne konnte man bereits den Aachener Wald erkennen. Langsam ordnete sich das Läuferfeld. Jeder hatte, mehr oder weniger, seinen Platz im Teilnehmerfeld gefunden.

In Kornelimünster „empfing" uns der Aufstieg zur Vennbahntrasse, der kurz aber heftig war. Von dem Viadukt aus hatte man einen guten Blick zurück auf die Läuferschlange, die noch im Berg war.

Lockeren Schrittes näherten wir uns der „Bahnhofsvision" mit dem ersten Verpflegungsstand. Es gab angewärmte Getränke, sehr magenfreundlich. Und weiter ging es leicht bergauf nach Brand. Auch hier wurden wir mit viel Beifall empfangen. Flotte Sambaklänge begleiteten uns Richtung Brander Feld. Der gefürchtete Wind blies uns dieses Mal nicht ins Gesicht. Am Ende dieser Etappe wurden wir mit Getränken an einem privaten Verpflegungsstand belohnt.

Lintert war erreicht und heimische Gefilde nahmen uns auf. Jetzt war klar, welche Strecke noch zu bewältigen war. Denn in diesem Gebiet laufen wir oft im Rahmen des Lauftreffs.Nach dem Beverbach folgte der Anstieg zur Pionierquelle, aber auch das war kein Problem. Die Eupener Straße wurde überquert, und das Ziel lag in greifbarer Nähe. Noch einige kleine Anstiege, die man jetzt - nach 17 km - nicht mehr ganz so locker nahm, und schon hörte man die Lautsprecherdurchsagen vom ATG-Platz. Es wurden nochmals Kräfte mobilisiert und unter dem Applaus der Zuschauer und der Freunde aus dem Lauftreff liefen wir in das Stadion ein.

Unsere "Frischlinge" haben den Lauf bestens gemeistert und sind alle in sehr guten Zeiten ins Ziel gekommen. Glücklich und zufrieden nahmen wir die Getränkestände in Anspruch. Unsere Platzierungen in den Altersgruppen reichten von Platz 4 bis 223, eine tolle Leistung!! Herzlichen Glückwunsch!

Traditionell klang der Tag mit einem gemütlichen Essen aus. Für die meisten steht fest: Den Winterlauf machen wir in 2012 wieder!

Jürgen Burmester                                                     Elfi Klein

 

Rurseelauf 2011

 

Ein zufriedener Tag ging langsam ganz entspannt zu Ende.

Nach gutem italienischem Essen (Dank an Birgit für die gute Wahl des Restaurants Piccolino in Burtscheid) in netter geschwätziger Runde merkten wir doch alle, dass der wunderschöne Rurseelauf (16,5 km) auch anstrengend war und die Beine hochgelegt werden wollten. Jürgen bat mich den Bericht vom Rurseelauf aus Sicht einer Novizin zu schreiben.

Sonntag früh sind wir gegen neun Uhr in Aachen gestartet: Elfi, Birgit, Karl-Heinz, Uli, Jürgen, Walter, Peter, Gisela, Sandra, Gerlinde, Abdullah und ich, Susanne.

Wir waren zeitig genug in Einruhr um alle Anmeldeformalitäten zu erledigen und noch den ein oder anderen zu treffen und zu quatschen.

Für mich war es der erste längere Lauf. Noch nie bin ich mehr als 14 km gelaufen und hatte auch den nötigen Respekt davor. Ankommen war mein Ziel. Da ich auch nicht genau wusste, wie so eine Veranstaltung organisiert ist, musste ich viele Fragen stellen und mich auch immer wieder beruhigen lassen, dass ich den Lauf wohl auch schaffen werde. Jürgen war so nett und nahm mich unter seine Fittiche. Das Wetter war genial. Strahlender Sonnenschein und die Temperaturen kletterten schnell weit über 10 Grad. Also ideale Laufbedingungen in einer wundervollen Herbstlandschaft.

Die ersten Kilometer liefen sich ganz locker. Viele Läufer mussten uns überholen. Ohne Jürgen hätte ich den Lauf wahrscheinlich langsamer begonnen, aber sein Vertrauen in meine Kondition trug mich. Immer wieder lenkten wunderschöne Ausblicke auf den völlig ruhigen See ab, der wie ein perfekter Spiegel da lag und die Schönheit der Natur wiedergab.

Jürgen lief mit konstanter Geschwindigkeit. Jetzt ließen auch wir den ein oder anderen hinter uns. Beim Essen sagte Jürgen mir, dass wir 64 Läufer überholt haben.

Wir liefen entlang des Seeufers. Schön anzusehen war ein tanzender Blätterregen. Der Anstieg zur Urftstaumauer war so steil, dass wir - wie alle anderen auch - gegangen sind.

Für mich war es eine gute Möglichkeit Kraft zu schöpfen, um oben in gleichem Tempo weiter zu laufen. Eine zweite gemeine Steigung bei Rurberg wollte auch lieber gehend bezwungen werden.

Die freien Wegstrecken waren sehr sonnig und warm, die schattigen Abschnitte verschafften die nötige Kühlung.

Der letzte Kilometer wurde dann doch etwas mühsamer. Vielleicht weil ich wusste, dass es fast geschafft war oder weil ich doch spürte, dass ich über mein gewohntes Streckenmaß hinweg lief.

Froh und glücklich lief ich durchs Ziel. Glücklich - ohne an meine körperlichen Grenzen gekommen zu sein, nichts tat mir weh! - und froh, in einer für mich unerwartet guten Zeit angekommen zu sein. Gerlinde und Abdullah (für den es sein erster Volkslauf überhaupt war!) waren die ersten von uns, die das Ziel erreichten. Angekommen sind alle - mehr oder weniger erschöpft - nach diesem schwierigen Lauf. Eine gute Übung für den Winterlauf!

Vielen Dank, lieber Jürgen für deine Begleitung und vielen Dank, liebe Laufgruppe, dass ihr mich mit meinen Fragen und Zweifeln alle so nett auf- und mitgenommen habt.

 

Susanne Brockbals

 

Herbstwanderung 05.10.2011

 

oder

27 + 1

 

"Wenn Engel wandern..........",

 

ist natürlich das Wetter schön. Bei angenehmen herbstlichen Temperaturen, blauem Himmel mit Sonnenschein trafen sich 27 Teilnehmer am vereinbarten Treffpunkt im Göhltal in der Nähe von Epen, NL.

Wir warteten die obligatorischen fünf Minuten auf Nachzügler, denn es herrschte reger Ausflugsverkehr auf den Straßen Richtung "holländische Schweiz". Aber es kam keiner mehr und los ging es. Die Straße wurde überquert und wir "zwängten" uns durch das erste Drehkreuz (es folgten noch viele) als Zugang zu einer Wiese am Flussufer. Malerisch mäandert der Fluss in seinem natürlichen Bett durch das Tal.

An einem wunderschönen alten Wegekreuz verließen wir das Tal, schritten zügig den Hang hinauf und genossen die ersten Eindrücke in die weite Landschaft. Und wen sahen wir da in "leichtem Joggingtrab", der Laufstil kam uns bekannt vor, zu uns hinaufeilen?

Als 27+1 holte uns Ingrid ein. Sie war tatsächlich im Ausflugverkehr stecken geblieben und sah in der Ferne nur noch eine lange Schlange durch das Göhltal "pilgern". Sie dachte sich, das können nur meine Lauftrefffreunde sein und nahm die Verfolgung auf. Als sie uns erreichte, gab es ein großes Hallo.

An gut restaurierten, schönen Fachwerkhäusern vorbei ging es immer weiter in die Höhe. Die Höfe werden sehr häufig als Ferienhäuser vermietet. Durch diese Einnahmen lohnt sich die aufwendige Sanierung. Die alten, bäuerlichen Wohnformen werden so, Dank des Tourismus, der Nachwelt erhalten.

Immer wieder taten sich herrliche Ausblicke auf. Es wurde aber nicht nur in die Landschaft geschaut, sondern die Gespräche untereinander verstummten nie. Der soziale Kontakt wurde also auch intensiv gepflegt.

Durch Mischwald erreichten wir den Vijlener Bos (Bos = Wald) und hatten eine fantastische Aussicht auf die andere Talseite Richtung Heerlen, Kerkrade, Merkstein, Baesweiler usw.

Durch lockere Bewaldung mit vielen Maronenbäumen (Esskastanien) erreichten wir das Lokal Buitenlust an einem Süd-West Hang gelegen. Wir fanden alle ein schönes Plätzchen und je nach Lust wurde sich gestärkt.

Bergab strebten wir wieder der Göhl entgegen, gingen durch alte Hohlwege und durch Weiler Richtung Startplatz. Ehe wir uns versahen, war die Wanderung schon zu Ende. Einige kauften noch Obst, Gemüse und Honig beim Bauernstand ein.

Nach so vielen, schönen Eindrücken und Gesprächen, traten wir die Heimreise an, versehen mit der Zusage: Auch in 2012 wird der Lauftreff drei Wanderungen in der Euregio organisieren.

 

Jürgen Burmester, Elfi Klein

(Fotos: Ulli Ebert und Hubert Klein)

 

Talsperrenlauf Eupen – 08.10.201

Frauen Power in Eupen

 

 

Entgegen der Wettervorhersage, die von Dauerregen sprach, hatten wir einen trockenen Lauf. Zeitweise kam sogar die Sonne zum Vorschein, sodass gute Voraussetzungen für den 14,6 km langen Volkslauf herrschten.

Es war wieder Frauen-Power angesagt, denn vom Lauftreff starteten nur (vier) Damen:

Elfi, Ulli, Birgit und Johanna.

Wir haben aber unseren „Mann" gestanden und den Lauftreff gut vertreten.

Eine neue Erfahrung für einige von uns war der Start. Er wurde einzeln, im Abstand von 10 Sekunden, vollzogen. Die Startzeit ergab sich aus der Reihenfolge der Anmeldungen. So waren die schnelleren Läufer nicht unbedingt vorne und die langsameren nicht hinten, sondern es war ganz gemischt.

Die Meinungen über diese Art des Starts gingen aber total auseinander. Die Einen fanden es gut, da man nie alleine läuft, die Anderen fanden es deprimierend, da man ständig überholt wird. Auf jeden Fall war es eine neue Erfahrung.

Nach anfänglicher Aufregung wurde um 14:00 Uhr gestartet. Es ging sofort bergab und anschließend über die Weser-Staumauer. Bei KM 3,0 und KM 9,0 lagen längere Anstiege vor uns, wobei aber auch die restliche Strecke nicht zu unterschätzen war. Landschaftlich kann man die Gegend genießen (wer kann!!!), denn sie ist sehr schön und abwechslungsreich.

Ein Pluspunkt für diesen Lauf ist auch die Unkompliziertheit. Auf dem Parkplatz der Talsperre steht ein Pavillon für die Anmeldungen, eine Start- und Zielkonstruktion und man kann dort parken, eben alles ganz nah zusammen. Es hat uns beeindruckt, wie minimalistisch ein Volkslauf doch von statten gehen kann.

Was jetzt kommt, kennt ihr ja schon. Das darf auch nicht fehlen, weil es für uns dazu gehört. Wir sind wieder essen gegangen und haben viel Spaß gehabt.

 

Elfi Klein

Wir waren diesmal nur sechs Teilnehmer des Lauftreffs (fünf Damen und unser einziger männlicher Begleiter „Peter"). Es versprach ein guter Lauf zu werden. Das Wetter war optimal - kühl und trocken.

 

Um 17:00 Uhr ertönte der Startschuss zum 10,4 km langen Lauf durch das schöne Wurmtal. Nach anfänglichem Gedränge fand man seinen Laufrhythmus und konnte die Strecke angehen. Es ging vorbei an Kaisersruh hinab ins Wurmtal bis zur Städt. Kläranlage. Dort begann dann auch schon der erste Anstieg. Nach ca. 5,0 km konnte man sich am Verpflegungsstand am Reitstall Teuterhof mit Getränken erfrischen und für die zweite Etappe des Laufs stärken. Diese hatte zwar nicht so lange Anstiege, raubte dem Läufer aber trotzdem viel Kraft, denn immer wieder mussten kleinere Hügel genommen werden. Ganz abzusehen von dem langen, mühsamen Schlussanstieg zum Ziel.

Aber fast alle haben die Strecke gut überstanden - bis auf Branka. Sie bekam schon auf dem Hinweg nach Teuterhof Probleme mit dem Kreislauf. Es war nicht ihr Tag, sie hat aber trotzdem bis ins Ziel durchgehalten. Super!

Bei den anderen sah es besser aus, denn Johanna, Ulli, Elfi und Gisela bekamen eine Platzierung unter den ersten drei in ihrer Altersklasse, was auch super ist!

 

Die verlorenen Kalorien mussten natürlich wieder ersetzt werden und so durfte das anschließende Essen nicht fehlen. Auch wenn unsere Partner zum Laufen keine Lust hatten, beim Essen waren sie selbstverständlich dabei.

 

Elfi und Hubert Klein

 

Würselener Stadtgartenlauf – 17.09.2011

Wir waren diesmal nur sechs Teilnehmer des Lauftreffs (fünf Damen und unser einziger männlicher Begleiter „Peter"). Es versprach ein guter Lauf zu werden. Das Wetter war optimal - kühl und trocken.

Um 17:00 Uhr ertönte der Startschuss zum 10,4 km langen Lauf durch das schöne Wurmtal. Nach anfänglichem Gedränge fand man seinen Laufrhythmus und konnte die Strecke angehen. Es ging vorbei an Kaisersruh hinab ins Wurmtal bis zur Städt. Kläranlage. Dort begann dann auch schon der erste Anstieg. Nach ca. 5,0 km konnte man sich am Verpflegungsstand am Reitstall Teuterhof mit Getränken erfrischen und für die zweite Etappe des Laufs stärken. Diese hatte zwar nicht so lange Anstiege, raubte dem Läufer aber trotzdem viel Kraft, denn immer wieder mussten kleinere Hügel genommen werden. Ganz abzusehen von dem langen, mühsamen Schlussanstieg zum Ziel.

Aber fast alle haben die Strecke gut überstanden - bis auf Branka. Sie bekam schon auf dem Hinweg nach Teuterhof Probleme mit dem Kreislauf. Es war nicht ihr Tag, sie hat aber trotzdem bis ins Ziel durchgehalten. Super!

Bei den anderen sah es besser aus, denn Johanna, Ulli, Elfi und Gisela bekamen eine Platzierung unter den ersten drei in ihrer Altersklasse, was auch super ist!

 

Die verlorenen Kalorien mussten natürlich wieder ersetzt werden,

und so durfte das anschließende Essen nicht fehlen.

Auch wenn unsere Partner zum Laufen keine Lust hatten, beim

Essen waren sie selbstverständlich dabei.

 

Elfi und Hubert Klein

 

Herbstradtour 10.09.2011

 

Es war traumhaftes Wetter...................!

 

oder

 

was alles passieren kann.................!

 

Das ist uns noch nie passiert: Das Wetter war wohl zu schön. Sonnenschein, spätsommerliche Temperaturen, denn die Teilnehmerzahl war mehr als überschaubar. Leider radelten nur vier Personen mit (davon waren zwei die Organisatoren).

Die fünfte Person, die teilnehmen wollte, verunglückte bei der Anfahrt zum Treffpunkt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Wie kam es dazu? Harald holte Ingrid zu Hause ab und gemeinsam machte man sich frohen Mutes auf den Weg. Bei der Einfahrt auf die vorfahrtsberechtigte Vaalser Straße beachtete Ingrid einen Radfahrer nicht und stürzte schwer. Harald rief einen Krankenwagen und Ingrid wurde ins Franziskuskrankenhaus gebracht, wo man einen Knochenbruch direkt unterhalb des Schienbeins feststellte. Es folgte eine komplizierte Operation. Jetzt macht sie bereits die ersten selbstständigen Schritte mit entsprechenden medizinischen Hilfsmitteln.

Harald konnte trotz dieses Missgeschicks gerade noch rechtzeitg die kleine Radgruppe am vereinbarten Treffpunkt erreichen.

 

Liebe Ingrid, wir wünschen Dir auch an dieser Stelle schnelle und vollständige Genesung!!!!

 

Alle, die nicht mitgeradelt sind, haben laut Bericht der Mitfahrenden eine Supertour verpasst. Es ging durch verschiedene Landschaftsformen Richtung Alsdorf und dann weiter nach Baesweiler. Es gab viel Industriegeschichte zu bestaunen.

Eine Lama-/Alpakafarm lag am Wegesrand. Gott sei Dank waren die Tiere nicht gut drauf: Sie spuckten nicht um die Wette.

Eine wohlverdiente Rast wurde am roten Treppenturm an dem Haldenaufgang Zeche Carl-Friedrich gemacht. Die Besteigung (oder Befahrung) der Abraumhalde wird mit einem grandiosen Blick über die nähere Heimat und das nahe Ausland belohnt.

Die Rückfahrt erfolgte teilweise auf alten Bahnstrecken und bot interessante Perspektiven in die Landschaft.

Es ist sehr schade, dass so Wenige teigenommen haben. Die Vorbereitung solcher "Sonderangebote" des Lauftreffs erfordert einige Zeit und erheblichen Aufwand. Es ist dann sehr ärgerlich, wenn die Teilnehmerzahl so mager ist.

Also: Bei den nächsten Radtouren in 2012 hoffen wir sehr, dass wieder ganz viele mitfahren. Es wäre schade, wenn wir die Radtouren einstellen müssten.

 

In diesem Sinne: Herzliche Grüße an Georg und Marlene, vielen Dank!

 

Jürgen Burmester

 

Grün-Weiß-Lauf – 03.09.2011 oder das Leiden eines Läufers

Glücklich im Ziel
Glücklich im Ziel

 

Am Samstagnachmittag trafen sich neun Teilnehmer des Lauftreffs am Brüsseler Ring um die anspruchsvolle Strecke von 10 km zu bewältigen.

Es war ein sehr heißer Tag. Mit gemischten Gefühlen machten wir uns auf zum Start, der etwas entfernt oberhalb im Wald liegt.

Bei diesem familiären Volkslauf starteten nur 56 Läufer, so dass wir kurz nach dem Startschuss unsere Position bereits im hinteren Teil des Feldes bestritten.

Die ersten 6,0 km ging es mehr oder weniger bergauf, bis zum höchsten Punkt Aachens (358 m), dem „Pelzerturm". Zum Glück war die Strecke größtenteils schattig. Hier oben angekommen mussten die letzten Reserven aktiviert werden, um die letzten 4,0 km bis ins Ziel mehr oder weniger bergab zu „rollen". Hier erwarteten einen schon die anderen Läufer und die Erfahrungen wurden ausgetauscht.

Unser „Pechvogel" Peter war bereits ziemlich zu Anfang des Laufs gestürzt und hatte sich das linke Knie aufgeschlagen und den Knöchel verstaucht. Aber ein Läufer kennt keinen Schmerz und so hat er bis ins Ziel durchgehalten, wo er dann von unserer „Schwester Branka" verarztet wurde. Etwas Spott bekam er natürlich auch ab. Aber wie jeder weiß: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Wie üblich durfte natürlich auch ein anschließendes Essen in einem Aachener Waldlokal nicht fehlen.

 

Elfi und Hubert Klein

 

Monschau - Marathon oder 12 Staffel Laufbegeisterte trotzen dem Regen

 

Am 14.08.2011 war es wieder soweit. Wir starteten mit drei Staffeln beim Monschau Marathon.

Trotz des trockenen Samstagabends machte uns der Wetterbericht wenig Hoffnung auf einen regenfreien Sonntag. Manchmal irren sich ja die Wetterpropheten, aber weit gefehlt! Als wir uns um 6:30 Uhr am Waldstadion trafen, regnete es wie aus Kübeln. Aber der Regen war wenigstens warm! Schnell wurden die Plätze in den PKWs getauscht und die Teams traten entsprechend der Laufplanung die Fahrt nach Konzen an. Die Himmelsleiter versank im Wasser. Wir ließen uns jedoch unsere gute Laune nicht verderben.

Zügig steuerten wir den Parkbereich in Konzen an, um einen für die Weiterfahrt günstigen Parkplatz zu erwischen. Denn der Boden hatte sich durch den unaufhörlichen Regen in eine Schlammwüste verwandelt.

Mit großen Schirmen bewaffnet suchten wir den Weg ins Trockene.

In der Halle, in der die Startnummern ausgegeben wurden, herrschte ein subtropisches Klima. Deshalb schnell die Nummern geholt und wieder raus unter ein Pausendach.

Dort beschäftigte uns die Frage: In welcher Bekleidung laufe ich meinen Streckenabschnitt? (Denn mittlerweise war klar, der Regen wird nach aktuellsten Prognosen nicht aufhören).

Mit gegenseitiger Hilfe wurden Chip und Startnummern befestigt. Schnell noch ein Gruppenfoto von jeder Staffel - und schon begaben sich die drei ersten Staffelläufer zum Start.

Die anderen Teilnehmer marschierten mit nassen Füßen zum jeweiligen Pkw, um rechtzeitig den ersten Staffelwechselpunkt in Widdau zu erreichen. Mühsam wurde der Rasenparkplatz verlassen. Die Wiese in Widdau war jedoch genauso schlammig wie die in Konzen.

Die ersten Läufer kamen Schlamm bespritzt die Straße runter und wurden von den wenigen Zuschauern angefeuert. Auch Peter, Walter und Johanna erreichten unter Beifall den ersten Wechselpunkt und wurden durch Michael, Gisela und Christine abgelöst. Diese nahmen die schwere zweite Etappe unter die Füße. Christine überholte Gisela am Berg, und schon war der Positionstausch auf dieser Etappe perfekt.

Auf der Hochebene - am nächsten Wechselpunkt „Bratherhof" - peitschte der starke Wind den Regen über die freie Fläche. Die Versorgungzelte standen nicht mehr, sie waren vom "Winde verweht". Auch Jürgen hatte Mühe seinen Schirm offen zu halten.

Die Läufer der dritten Etappe hatten große Mühe, sich warm zu halten, so sehr blies der Wind.

Michael behauptete seine erste Position und Ulli übernahm seine Staffel. Dann sah man auch schon Christine um die Ecke biegen, die einen Platz gutgemacht hatte. Sie wurde von Branka abgelöst. Etwas später reichte Gisela den „Staffelstab" an Jürgen weiter. Der war die dritte Etappe noch nie gelaufen und deshalb etwas unsicher wegen der Herausforderungen.

Der Regen hatte immer noch nicht aufgehört!

Gott sei Dank: Die Haut ist regenfest. Die Laufbekleidung schmiegt sich schnell an die Körperformen an und man nimmt sie gar nicht mehr wahr. Der Regen dringt auch unter die Schirmmütze, die Brille wird arg nass, und der Läufer ist in seiner Sicht sehr eingeschränkt. Leider gibt es noch keine Scheibenwischer für Brillen!

Auf der Strecke gab es wieder einen Positionstausch, denn Jürgen konnte Branka am Berg überholen. Am nächsten Wechselpunkt in Kalterherberg löste Josef seine Ulli ab und Jürgen schickte Hubert auf die letzte Etappe. Mit schnellem Schritt machte er sich auf den Weg. Jürgen lief Branka entgegen und motivierte sie für die "letzten Meter". Elfi nahm deren Staffelstab und rannte los. Ihren Mann (Hubert) konnte sie aber auf der Strecke nicht mehr einholen.

Alle Schlussläufer wurden unter großem Jubel im Ziel in Konzen begrüßt. Zur Belohnung gab es für jeden Teilnehmer eine Medaille und natürlich eine heiße Dusche.

Unser Damenteam hatte einen eigenen Fahrer (Lutz), der nicht mitlief. Und das war richtig Klasse, denn Lutz hat die Damen rundum "verwöhnt": Im Ziel sogar mit Sekt und kleinen Snacks. Die beiden anderen Teams brauchten aber keine "langen Zähne" zu bekommen. Auch für sie waren noch genug Leckereien übrig.

Danke, lieber Lutz, für die tolle Idee!

Unsere Fahrzeuge konnten ohne Treckerhilfe von örtlichen Landwirten die Parkplätze verlassen. Ein Kompliment an unsere jeweiligen Fahrer!

Trotz der "Wasserschlacht" hatten wir viel Freude. Im nächsten Jahr kann uns dann nichts mehr erschüttern!

In einem gemütlichen Eifeler Lokal ließen wir den Tag ausklingen.

Jürgen Burmester, Elfi Klein

 

Sommerradtour – 02.07.2011

Bei bestem Radfahrwetter trafen sich 11 RadfahrerInnen an der Krefelder Straße in der Nähe vom Tivoli und machten sich auf den Weg zum Blausteinsee. Über Würselen ging es nach Broichweiden. Dort warteten Branka, Dorle, Walter und Jürgen. Für Dorle war es ihre Radtour-Premiere nach langer Krankheit. Nun waren wir zu 15 und damit komplett.

Es ging über die weiten Felder nach Sankt Jöris. Am Kloster vorbei Richtung Golfplatz Kambach und eine leichte Höhe hinauf. Ein lautes Geräusch und das Fahrrad von Herbert wurde ein "Stehrad". Ein Ast hatte sich unter das Schutzblech vom Vorderrad geklemmt und den plötzlichen und unerwarteten Stillstand verursacht. Den Schaden konnte Herbert aber schnell beheben. Leider musste er ein Stück vom Schutzblech abbrechen. Gott sei Dank war aber nichts Schlimmeres passiert. Weiter ging es also.

An schönen Sonnenblumen (zum Selber schneiden) vorbei erreichten wir die Fläche des ehemaligen Tagebaus Weisweiler. Davon sieht man heute praktisch nichts mehr, denn die Fläche wurde aufwändig rekultiviert und wird heute landwirtschaftlich genutzt.

Der Blausteinsee kam "in Sicht" und wurde auf breiten Wegen umrundet. Bei der behelfsmäßigen Gastronomie "Lersch am See" machten wir eine Kaffee- und Frittenpause. Die Entwicklung dieses Naherholungsgebietes stagniert seit Jahren. Die Seebühne für Veranstaltungen ist zwar fertig, auch die sanitären Anlagen, aber das gastronomische Angebot ist immer noch stark verbesserungswürdig.

Über asphaltierte Wege (ruckelfrei) fuhren wir über Hehlrath an der schönen Kirche mit den alten Wegekreuzen vorbei Richtung obere Mühle und dann auf Merzbrück zu. Dort kehrten wir im Restaurant Albratos ein und luden unsere "Magen Akku´s" wieder auf.

Über den Radweg an der neuen Umgebungsstraße von Broichweiden ging es zum Aquana in Würselen. Hier trennten sich die Wege. Die Kernmannschaft fuhr über die alte Bahnstecke zurück zum Ausgangspunkt und vier zu ihren Wohnorten in der Nähe.

Dorle ist knapp 40 km gefahren und hat sie, auch Dank der vielen netten Gespräche unterwegs, bestens geschafft. Die "Aachener Truppe" hat die knapp 50 km natürlich auch gut bewältigt.

Danke an den Frontmann Georg für die Routenauswahl und Führung und Herbert als "Lumpensammler", damit uns keiner verloren ging.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Herbsttour und sind gespannt, wo es dann hingeht.

 

Jürgen

 

Halbmarathon in Herzogenrath – 18.06.2011

gleichzeitig Kreismeisterschaft

 

Ja, liebe Freunde vom Lauftreff:

 

Da staunt ihr, wir trauen uns auch einen Halbmarathon zu und das auch noch bei den offiziellen Kreismeisterschaften Aachen. Und ihr lieben Männer: nehmt euch ein Beispiel, Frauenpower war angesagt!!!!

Es starteten von uns nur zwei Frauen (Elfi und Ulli). Sie stellten sich bei regnerischen Wetterbedingungen dem Wettkampf. Beim Start drängelten sie sich nicht in die vorderste Reihe um ein paar Sekunden zu gewinnen, sondern ließen den schnelleren LäufernInnen den Vortritt.

Wegen anfänglicher Aufregung bezüglich der langen Strecke und des guten Starterfeldes waren beide froh, als um 18:00 Uhr endlich gestartet wurde. Nach den beiden Startrunden im Stadion mussten sie erst einmal ihr Lauftempo im Gelände finden, denn es ging schon sehr schnell zur Sache. Bei einer kleinen Teilnehmerzahl von 120 Läufern, die auch noch sehr qualifiziert waren, ist der letzte Platz bereits vom Start weg vorprogrammiert. Sie haben sich nicht entmutigen lassen und liefen weiter.

Ob es an dem nasskalten Wetter lag, man weiss es nicht. Jedenfalls schmerzten am Ende der zweiten Runde Elfis Oberschenkel und sie hatte Mühe weiterzulaufen. Ullis netter Anwesenheit und ihrer aufmunternden Worte war es jedoch zu verdanken, dass Elfi sich zusammenriss und bei reduziertem Tempo weiterlief. Das Stadion wurde zum zweiten Mal erreicht und getragen durch den Beifall der Zuschauer wurde beschlossen: Wir laufen weiter.

Ulli verzichtete auf ihr Tempo und begleitete Elfi auf der letzten Runde. Das nennt man Lauffreundschaft, denn alleine wäre Ulli deutlich schneller gewesen. Zeitgleich wurde die Ziellinie passiert und man freute sich über die überstandene Strecke, der "innere Schweinehund" von Elfi wurde gemeinsam besiegt.

 

Aber es kam noch besser:

 

Ulli wurde erste in ihrer Altersklasse,

Elfi belegte den vierten Platz in ihrer Altersklasse,

und sie wurden auch noch Kreismeister mit der Alemannia-Damenstaffel, gemeinsam mit Heike Eiden von der Leichtathletik-Gruppe.

 

Wenn das kein Erfolg ist! Herzlichen Glückwunsch!

 

Und im nächsten Jahr: Auf ein Neues, mit hoffentlich wieder einer stärkeren Beteiligung (Männer, lasst das nicht auf euch sitzen!!!!)

 

Die Beine der Beiden waren noch einige Tage "schwer", aber das Ergebnis war die Mühen wert.

 

Jürgen Burmester

 

2. Frühjahrswanderung im Mai 2011

2. Frühjahrswanderung 21.05.2011

 

Am 21.05.11 trafen sich 17 Teilnehmer am Waldstadion in Eschweiler. Das Wetter war optimal zum Wandern - blauer Himmel, Sonnenschein und angenehme Temperaturen.

Anfangs ging es nur bergauf, was uns aus dem jährlichen Volkslauf im März noch gut in Erinnerung war.

Nach einiger Zeit deuteten eine am Straßenrand aufgestellte Güterlore vom EBV und ein Straßenschild „Am Schlemmerich" (hat nichts mit gutem Essen zu tun, wie manche meinten, sondern mit dem Schlemmen der Kohle) auf die Bergbaugeschichte in Eschweiler hin. Denn bereits von der Keltenzeit bis ins 20. Jahrhundert prägte Berg- und Tagebau die Stadt.

Der Weg führte uns in den Wald, vorbei an wilden Irisstauden. Wir hatten ja unseren Wander-, Natur- und Geschichtsführer „Jürgen" dabei, der uns natürlich auch hierzu mit Informationen versorgte. Vielen Dank nochmal für dein großes Engagement.

Bald wurde es Zeit für eine kurze Rast und wir kehrten im Waldrestaurant „Killewittchen" ein. Wir wurden nicht nur mit Kaffee und Kuchen verwöhnt (naja, der Kuchen ging so), sondern auch mit einem schönen weiten Ausblick bis zum Kohlekraftwerk in Weisweiler.

„Killewittchen" sind der Sage nach im Bergbau arbeitende Zwerge. Sie wurden als ausgesprochen hilfreich und nachttätig beschrieben.

Nach der Stärkung machten wir uns wieder auf den Weg. An einem Bauernhof trafen wir auf neugeborene Kälbchen, die natürlich sofort unsere Aufmerksamkeit bekamen und gestreichelt wurden.

Es ging weiter durch Obstplantagen, vorbei an einer Kapelle, wieder in den Wald hinein. Dort überraschte uns noch ein mit Seerosen besetzter Teich, der etwas versteckt rechts des Weges lag.

Fast pünktlich endete die Tour gegen 17:30 Uhr. Zufrieden und gut gelaunt machten sich alle auf den Heimweg.

Die Meisten werden wohl bei der nächsten Wanderung wieder dabei sein wollen, da es allen gut gefallen hat. Deshalb merkt euch den nächsten Termin: 15. Oktober 2011.

 

Elfi Klein                                          Hubert Klein

Volkslauf in Eupen (Osterlauf)

 

Volkslauf in Eupen (Osterlauf)

oder

der Hase und Igel-Lauf

oder

Frauenpower war gefragt

 

Bei einem Superostersamstagswetter trafen sich im Eupenerstadion 10 Teilnehmer aus dem Lauftreff um zwei sehr schöne Strecken unter die Füße zu nehmen. Neun hatten sich für die lange Strecke (15,7 km) und eine Läuferin hatte sich für die kurze Strecke (6,3 km) entschieden.

Der Start erfolgte zeitgleich für beide Strecken. Das Läuferfeld machte sich auf den Weg. In dem Startgetümmel verloren wir uns schnell aus den Augen, und jeder musste seinen eigenen Laufrhythmus finden. Schon auf den ersten Waldwegen staubte es aufgrund der Trockenheit furchtbar und man wurde in Staubfahnen eingehüllt. Dieser Zustand hielt, verbunden mit den sommerlichen Temperaturen, bis zum Ziel an.

Der erste Anstieg im Eupener Stadtgebiet wurde gemeistert. Der schattige Wald kühlte die Temperatur ein wenig ab. Bald kam die erste Getränkestation in Sicht. Unmittelbar danach trennten sich die Wege, deutlich gekennzeichnet. Rechts ging es auf die lange Runde, links bog man auf die kurze Strecke ab.

Ab jetzt berichte ich nur über die lange Strecke, da ich sie selbst gelaufen bin. Im duftenden Frühlingswald ging es kontinuierlich bergauf. Man überholte Läufer und wurde überholt. Eine scharfe Rechtsbiegung und der zweite Getränkestand lag vor uns. Leicht bergab erreichten wir die Mauerkrone der Wesertalsperre und konnten einen herrlichen Ausblick genießen (wenn man es trotz Anstrengung konnte). Danach erklommen wir den Eupener Wald. Über einen knorrigen Waldpfad mit vielen Baumwurzeln liefen wir dann auf einem breiten Forstweg lange ins Wesertal. Unten angekommen führte uns die Laufstrecke Richtung Staumauerbasis.

Dort war der Notartzwagen stationiert. Und wer saß in dem Wagen und feuerte uns an? Gisela: Eine Lauffreundin aus dem Lauftreff hatte am Samstag in Eupen Dienst als Notärztin. So klein ist manchmal die Welt.

Dann ging es über romantische Wege wieder lange bergauf. Auf den Freiflächen blühte das erste "Eifelgold" (Ginster) und kündete vom nahen Sommer.

Plötzlich tauchten die ersten Fabrikhallen an der Weser vor uns auf und begleiteten unsere Laufstrecke. Die erste Straßenquerung wurde passiert und ein sehr kurzer, aber steiler Anstieg lag vor uns. Viele gingen ihn hoch. Noch ein holpriger Waldpfad an der Weser. Die zweite Straßenquerung wurde durch die belgische Gendarmerie gesichert. Die Straße konnten wir ungehindert überqueren. Aber danach ging es erst richtig los. Zwei steile Rampen führten uns Richtung Ziel ins Stadion. Auch diese mussten die meisten von uns gehend meistern, trotz der vielen Zuschauer, die in diesem Bereich applaudierten. Oben angekommen galt es: tief durchatmen und die letzten 500 m bewältigen!!
Die Runde im Stadion verlangte noch einmal alles.

Und siehe da, jetzt kommt die Geschichte vom "Hase und Igel" ins Spiel.

Eine Mitläuferin, die die lange Strecke geplant hatte, begrüßte uns schon im Ziel. Wir fragten uns, wann hat sie uns denn überholt???

Auflösung des Rätsels: Sie hatte die Brille vergessen und war in die kurze Strecke geraten und deshalb vor uns Langstreckenläufern im Ziel!!

Ein Blick in die Ergebnislisten führte dem "starken Geschlecht" deutlich vor Augen, dass die "Frauenpower" bei den Platzierungen der Altersgruppen die Nase weit vorn hatte! Herzlichen Glückwunsch zu sehr guten Plätzen auf dem Siegertreppchen.

Schon Tradition: Nach dem Laufen ließen wir es uns in einem gemütlichen Eupener Restaurant gut schmecken.

Ein guter Abschluss mit freudigem Blick auf den nächsten Volkslauf.

 

Jürgen Burmester                                      Elfi Klein

Lauftreff-Berichte 2011

Frühjahrswanderung im April 2011

 

Frühjahrswanderung 09.04.2011

 

 Bei bestem Wander- und Frühlingswetter trafen sich 19 Teilnehmer zur Wanderung durch die Walhorner Bank in Belgien.

Vorbei am munter sprudelnden Bach ging es durch die sattgrünen Wiesen leicht bergauf Richtung Walhorner Steinbruch. Unterwegs konnten wir die ersten zarten Blätter des wilden Thymians "ernten". Im alten, aufgelassenen Steinbruch blühten die Buschwindröschen und verzauberten den Waldboden mit ihren nickenden Blütenköpfen.

Der noch in Betrieb befindliche Steinbruch wurde besichtigt. Einerseits beeindruckten die Narben in der Landschaft, andererseits faszinierten die Farben der Gesteine und die Spiegelungen und Lichter im Wasser.

Weiter ging es durch die typischen Weidekreuze (Durchlässe im Zaun der Weiden) über Wiesen Richtung Merols. Vorbei an alten Bruchsteinhäusern bogen wir in einen alten Hohlweg ein und wurden vom Vogelgesang begleitet. An der Wegkreuzung stand eine mittelalterliche, kleine Kapelle, die der heiligen Margareta gewidmet ist. Sie ist eine der vierzehn Nothelferinnen und Schutzpatronin der Bauern gegen Gewitter und Sturm (sie beschützte auch uns heute).

Auf der erlangten Höhe hatten wir einen wunderbaren Blick auf die "Eupener Heckenlandschaft". Die Hecken haben einen hohen ökologischen Wert, denn sie reduzieren die Windgeschwindigkeit und vielen Lebewesen bieten sie Schutz und Nahrung. Deshalb gibt es auch Förderprogramme, die den Erhalt dieser Landschaftsform unterstützen.

Entlang alter Wegekreuze, die ehrenamtlich gepflegt werden, erreichten wir den alten Richtplatz der "Bank Walhorn" auf dem Galgenberg. Die letzte Hinrichtung fand hier 1713 statt. Gegenüber stand ein Teil des Kreuzganges am Kalvarienberg. An blühenden Obstbäumen vorbei ging es in den lichten Buchenwald, der teilweise mit Kiefern (Föhren) besetzt war.

An alten Wehrgütern erreichten wir den ehemaligen Standort der Eynattener Mühle, überquerten die "Baudoin Autobahn" und näherten uns den 7 Teichen. Sie liegen mitten im Wald und werden durch einen Fischereiverein bewirtschaftet.

In der Vereinsklause war die Pause geplant, leider ohne Erfolg, denn der Kaffeeautomat wie auch die Fritteuse waren außer Betrieb. Auch gutes Zureden half nichts, die Technik in Gang zu setzen. Also gab es nur Kaltgetränke. Wir waren schon sehr enttäuscht, war es doch anders abgesprochen im Vorfeld. Aber wir hatten ja auch etwas im Rucksack.

Wir wanderten an der neuen Gaspipeline entlang mit sehr schönen Aussichten Richtung "Herver Land" (da wo der wunderbare "Stinkkäse" herkommt). Auf der fernen Anhöhe konnten wir Batice erkennen und den dortigen Verlauf der Gastrasse.

Richtung Hammerbrücke (bekannt aus einer früheren Wanderung) sahen wir unser Laufrevier im Aachener Wald. Die Eisenbahnneubaustrecke Aachen-Lüttich wurde unterquert und anschließend auf dem Deckgebirge des Tunnels bei Walhorn überquert. Durch eine abwechslungsreiche Landschaft näherten wir uns Walhorn. An der Kirche (war leider verschlossen) erreichten wir unseren Ausgangspunkt.

Einige verabredeten sich noch zu einem Kaffee und ließen so den Nachmittag ausklingen.

Es hat wieder allen Spaß gemacht. Die nächste Wanderung ist schon geplant.

Bitte merkt Samstag, den 21.05.2011 vor!!

 

Jürgen Burmester                                      Elfi Klein

Eschweiler Volkslauf 20.3.2011 - Erlebnisbericht

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Volkslauf in Eschweiler - 20.03.2011

 

Es ist Frühjahr und wir laufen den ersten Volkslauf im neuen Jahr. Trotz schneereichem Winter sind wir jede Woche mehrmals im Rahmen unseres Lauftreffs im Aachener Wald gelaufen. Dabei haben wir erlebt, wie die Natur langsam erwachte.

 

Vor diesem Hintergrund war schnell klar: In Eschweiler beginnen wir die Volkslaufsaison 2011! Es ist ein gut organisierter und landschaftlich schöner 10-km-Lauf.

 

Neun Mitglieder des Lauftreffs starteten in den Frühling. Leider hatte sich eine Läuferin eine Muskelzerrung zugezogen und konnte nicht mitmachen, trotzdem war sie gekommen und hat uns angefeuert. Herzlichen Dank! Beim nächsten Volkslauf ist sie dabei!

 

Bei optimalem Laufwetter trafen wir uns in Eschweiler im dortigen Waldstadion.

 

Nach kurzem Aufwärmen fiel schon der Startschuss und los ging es auf die

10-km-Strecke. Erst leicht bergab, dann eine scharfe Rechtskurve, und der erste Anstieg lag vor uns. Gemeinsam wurde er gemeistert. Auf einer ziemlich ebenen Strecke liefen wir dem nächsten, langen Anstieg entgegen.

Das Läuferfeld zog sich allmählich auseinander. Auf der Höhe hatte jeder seinen Rhythmus gefunden. Eine längere Strecke ging es bergab und schon waren wir bei „km 5" angekommen. In Spitzkehren liefen wir steil hinunter Richtung Hastenrath und durch die Obstplantagen zum nächsten Anstieg. Auch dieser wurde erklommen und der Scheitelpunkt des zweiten Höhenrückens war überwunden. Ab jetzt ging es nur noch einige Kilometer bergab.

 

Das Stadion kam in Sichtweite und vor uns lag noch eine Runde im Stadion. Diese entpuppte sich als eine sehr rutschige Laufstrecke, da die Aschenbahn total verschlammt war. Ohne Sturz erreichten wir das Ziel und waren wieder um eine positive Erfahrung reicher.

 

Nach dem Duschen und der Prüfung der Ergebnislisten (diesmal reichte es bei keinem zu einem Podestplatz) fuhren wir in die Innenstadt von Eschweiler und ließen bei gutem Essen, leckeren Getränken und in lockerer Atmosphäre den Tag ausklingen.

 

Nach dem Volkslauf ist immer vor dem Volkslauf. Aber jetzt freuen wir uns erst mal wieder auf unsere "normalen" Läufe im Aachener Stadtwald!

 

 

DLV verleiht unserem Lauftreff das Zertifikat "SEHR GUT"

DLV-Siegel "SEHR GUT"
DLV-Zertifikat "SEHR GUT"

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat unserem Lauftreff am 25.3.2009 als Zeichen für seine besondere Qualität das Zertifikat "SEHR GUT" verliehen.

Das Zertifikat ist bis zum 31.12.2011 gültig!