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Bärenstarke C-Schüler auf Platz 5 beim Landesfinale

18-09-11 16:09 von ulne

Beeindruckende Leistung der U12-Mannschaft im Schüler-C-Cup-Finale

"Alemannia! Alle Achtung!", sagt da selbst der alte Römer.
"Alemannia! Alle Achtung!", sagt da selbst der alte Römer.

Mit einem beeindruckenden fünften Platz kommen die Mädchen und Jungen der U12-Mannschaft wieder ins Waldstadion. Beim diesjährigen Landesfinale um den Schüler-C-Cup, der in derstimmungsvollen Umgebung des Archäologischen Parks in Xanten stattfand, konnten sie den tollen achten Rang des Vorjahres noch einmal überbieten.

 
Elf Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2000 und 2001 hatten Andrea Eymaél und Thorsten Weidemann aus ihren Trainingsgruppen für das Finale nominiert. Zusammen mit sieben Eltern und zwei Trainern machte sich somit ein Tross von 20 Alemannen auf den 145km langen Weg nach Xanten.

Das Ambiente des Archäologischen Parks Xanten bot Athleten und Zuschauern einen unvergleichbaren Rahmen und eine einmalige Kulisse für den Finalwettkampf, dessen sämtliche Disziplinen inmitten des Amphitheaters stattfanden. Dies war zuletzt vor 13 Jahren an diesem Ort der Fall gewesen. „Sei ein Gladiator“, so das Motto des Rahmenwettbewerbs, stellte dann allerdings auch unsere Schülerinnen und Schüler vor eine weitere Aufgabe: Anders als gewohnt, mussten sie mit dem sandigen Boden des Innenraums zurecht kommen und sich zunächst an die besonderen örtlichen Bedingungen gewöhnen. Nach dem stimmungsvollen Einmarsch der Mannschaften mit Fahnen und freundlicher Begrüßung durch den Stadionsprecher war dann die Hindernis-Pendelstaffel wie gewohnt die erste Disziplin, während die Reihenfolge der technischen Disziplinen frei gewählt werden konnte, bevor die Biathlon-Staffel den entscheidenden Abschluss bildete.
 
In der Eröffnungsdisziplin waren gleich der Vorjahressieger vom ART Düsseldorf und der Vorjahreszweite, TV Erkelenz, die Gegner. Mit einem sauberen Lauf, sehr guten Wechseln und ohne Ringverlust gelang unseren Mädchen und Jungen wieder eine Zeit unter 2 Minuten und damit die viertbeste Gesamtzeit. Der Stabweitsprung musste dann mit vom Veranstalter gestellten Stäben bewältigt werden, weil die eigenen Bambusstäbe leider nicht zugelassen wurden. Doch auch ohne Tape waren am Ende alle 24 Versuche gültig, es gelang mit Platz drei noch einmal ein um zwei Plätze besseres Resultat als im Vorjahr. Nach einer kurzen Erholungspause stellte der Ringwurf die dritte Disziplin dar, wo sie ebenfalls ohne ungültigen Wurf blieben und diesmal mit Rang fünf eine Verbesserung um sage und schreibe sieben Plätze erreichten. Im anschließenden Hoch-Weitsprung gab es dann den einzigen kleinen Rückschlag: Trotz eines Punktezuwachses von neun Punkten im Vergleich zum Vorjahr sprang diesmal „nur“ der 11. Platz heraus. Dass sie dennoch ohne gerissenen Versuch durchkamen, konnte da nur wenig trösten. In der abschließenden Biathlon-Staffel rund um das Amphitheater erwischte unsere Mannschaft dann erneut einen sehr schnellen Lauf, musste wegen drei Ringtreffern zusätzliche Laufwege zurücklegen und landete dennoch auf einem guten siebten Platz.

Die Spannung bei der Siegerehrung stieg dann von Aufruf zu Aufruf, weil die Mannschaften wie gewohnt in umgekehrter Reihenfolge geehrt wurden. Und es wurden immer weniger Mannschaften – bis endlich als Fünftletzte unsere schwarz-gelben Alemannen aufgerufen wurden. So war der Jubel groß, als man schließlich die Urkunden überreicht bekam und sich zum abschließenden Mannschaftsfoto an einer der alten Römerskulpturen traf, der flugs zum Fahnenschwenken eingeteilt wurde.

Das Wetter tat sein übriges, dass das Landesfinale 2011 als großartiges Erlebnis lange in Erinnerung bleiben wird: Mannschaftlicher Kampfgeist, Leistungsbereitschaft, Siegeswille beim Wettkampf und die zielstrebige, wochenlange Vorbereitung von Athleten und Trainern legten den Grundstein für ein großartiges Ergebnis.

Wir gratulieren und sind stolz auf euch!!! Ein kräftiges „Danke, danke“ an Emilie Prössel, Keanu Matthies, Sven Möller, Tom Siedler, Nisrine Benjdila, Bea Schlembach, Maryam Benjdila, Alicia Reuland, Lukas Veselovac, Linus Eck und Tom Eymaél sowie ihre Trainer Andrea Eymaél und Thorsten Weidemann – und: bitte weiter so!

 

 

Ein Veranstaltungsbericht und die offizielle Ergebnisliste finden sich auf der Seite des LVN.

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